FAQ



Muss ich mich zur Geburt anmelden?

Wir möchten Sie bereits vor der Geburt kennenlernen.
Daher bieten wir allen Schwangeren an, sich ab der 33./34. SSW. zu unserer Hebammensprechstunde anzumelden. Dort erstellen wir eine Anamnese und haben Zeit für Ihre Fragen, Wünsche und Sorgen.
Anschließend haben Sie in einem Arztgespräch die Möglichkeit, sich über die Geburt und mögliche Schmerztherapie aufklären zu lassen. 

Muss ich auch in die Oberarztsprechstunde zur Geburtsplanung?

Einige Schwangerschaften bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit.
Sie erwarten Zwillinge? Sie haben vielleicht schon einmal einen Kaiserschnitt-oder eine Saugglockengeburt gehabt? Dann benötigen Sie vor Ihrem Hebammengespräch einen Termin in unserer Oberarztsprechstunde. Ihr behandelnder Gynäkologe stellt Ihnen hierfür eine entsprechende Überweisung aus.

Wer darf mich zur Geburt begleiten?

Der intime und ganz besondere Moment der Geburt, ist für eine werdende Mutter eine magische und vielleicht ganz neue Situation. Aus diesem Grund entscheiden Sie als Schwangere, wer Sie zur Geburt begleiten darf. Ihre Bezugsperson sollte Sie gut unterstützen können.
Daher sollten Sie vorab mit Ihrer Begleitung sprechen, ob diese selbst auch dabei sein möchte. 
Um die Intimität der Geburt zu wahren, bringen Sie bitte nur eine Begleitperson mit.

Was sollte meine Begleitung beachten?

Für ausreichende "Storchenparkplätze" ist im Parkhaus des Sophien-und Hufeland Klinikums gesorgt.
Bitte bringen Sie sich als Begleitung kleine Snacks, Getränke und bequeme Kleidung mit.


Welche Maßnahmen zur Schmerzlinderung gibt es?

Jede werdende Mutter empfindet Geburtsschmerzen ganz individuell.
Daher gibt es in unserem Kreißsaal ganz unterschiedliche Möglichkeiten zur Schmerztherapie, die für Sie im jeweiligen Geburtsverlauf angewendet werden können.

Daher verfügen alle Beleghebammen über ein großes Wissen an alternativmedizinischer Möglichkeiten wie z.B. Aromatherapie, Akupunktur, Homöopathie, Wärmetherapie und Massagen.  Unsere Möglichkeiten der medikamentösen Begleitung, umfassen sanftere Varianten bei krampfartigen Schmerzen in der Anfangsphase, bis hin zu Opioiden bei sehr starken Schmerzen im voranschreitenden Geburtsprozess. Ebenfalls bieten wir Ihnen die Lachgastherapie und die Möglichkeit der PDA ( Periduralanästhesie) jederzeit durch unsere diensthabende Anästhesie an.

Besprechen Sie jederzeit Ihren Wunsch nach Schmerztherapie mit unseren Hebammen.

Wann sollte Ich in den Kreißsaal kommen?

Da jede Schwangerschaft individuell verläuft, gibt es auch immer unterschiedliche Situationen in denen eine Vorstellung im Kreißsaal notwendig ist. 
So fällt gerade bei einem ersten Kind die Entscheidung zum "los fahren" schwer.
Eine klare Antwort können auch wir nur schwer geben. Bei bestehender Wehentätigkeit, welche Sie schon 2 Stunden beschäftigt und Sie sich dadurch zu Hause nicht mehr richtig wohl fühlen, wäre eine Vorstellungsempfehlung. Sie können uns jederzeit diesbezüglich telefonisch im Kreißsaal kontaktieren. 
Bei unklarem Flüssigkeitsabgang ( Verdacht auf Blasensprung) oder einer vaginalen Blutung sollten Sie sich stets zeitnah im Kreißsaal vorstellen. Bitte bei starker ( periodenartiger vag. Blutung) den Rettungswagen informieren! 


Wie lange dauert mein Aufenthalt nach der Geburt?

Die Dauer Ihres Aufenthaltes variiert und ist Abhängig von Ihrer Genesung und dem Gesundheitszustandes Ihres Kindes.
Als Richtwerte gelten:
- nach Spontangeburt ca. 2-3 Tage
- nach Kaiserschnitt ca. 5 Tag 

Besteht die Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung am Entbindungstag?

Nach gewünschter Entlassung aus der Geburtsklinik sollte Ihnen und Ihrem Kind eine erwachsene Betreuungsperson zur Seite stehen und die telefonische Erreichbarkeit eines Arztes gewährleistet sein. Mit Ihrem/Ihrer Frauenärztin und dem/der künftig betreuenden Kinderärztin sowie Ihrer Hebamme sollte der Wunsch nach Entlassung am Entbindungstag abgesprochen sein, um die unmittelbare weitere Betreuung zu sichern.


Mütterliche Voraussetzungen für Entlassung am Entbindungstag:
- normale Geburt- keine operative Entbindung
- keine vorbestehenden o. unter Geburt erkennbar gewordenen Erkrankungen welche kontrollbedürftig sind (z.B. Bluthochdruck)
- kein erhöhter Blutverlust unter der Geburt, stabile Kreislaufverhältnisse, regelrecht einsetzende Rückbildungsvorgänge, physisches und psychisches Wohlbefinden

Kindliche Voraussetzungen für Entlassung am Entbindungstag:
- keine operative Entbindung
- stabiles Kind mit regelrechter Atmung, regelrechter Herzaktion
- Entlassung frühestens 6 Stunden nach der Geburt
- nach Untersuchung durch den Kinderarzt
- Tragzeit länger als 37 SSW
- Geburtsgewicht über 2500 g

Ich suche noch eine Hebamme für das Wochenbett

Sie können sich schon vor der Geburt an das Beleghebammenteam wenden oder Sie sprechen das Team direkt nach der Geburt an. In den seltensten Fällen ist eine Betreuung im ambulanten Wochenbett durch die Beleghebammen nicht möglich.
Ebenfalls gibt es die Möglichkeit der Hebammensuche unter ammely.de

Was benötige ich im Kreißsaal?

Egal ob wichtige Papiere, Kleidung,Utensilien für die werdende Mutter oder Babyausstattung.
Wir haben Ihnen alles wichtige in unserer Checkliste zum Download zusammengestellt.